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einmal Hochzeit und zurück

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Um das gleich klarzustellen, das mit dem „zurück“ galt nur für uns als Gäste 😉 für das Brautpaar geht es hoffentlich immer schön voran!!! 🙂

Am 30. und 31. Mai hatten wir DAS FamilienEreignis des Jahres…
Meine „kleine“ Schwester Carmen hat ihren Christopher geheiratet!!!
Deshalb hat die EulenFamile dann mal ihr Häuschen auf Rädern geschnappt und selbiges auf dem Campingplatz in Oedelsheim an der Weser aufgestellt. Dieses nette Fleckchen kennen und schätzen wir schon von früheren Besuchen. Praktischer Weise hat man von dort nur ein paar Minuten nach Vernawahlshausen, dem Wohnort des Brautpaares.

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An dieser Stelle muß ich Euch noch etwas erklären, um Verwirrungen vorzubeugen:
Mein Bruder heißt Christoph ohne -er und der Bräutigam Christopher. Also immer genau lesen ;-)!!!

Ein wenig komisch ist es schon, meine „kleine“ Carmen, die ich ja noch als Baby kenne, und die ja quasi gestern erst ihren Führerschein gemacht hat 😉 (ok, das ist auch schon mindestens 12 Jahre her 🙂 ) ist auf einmal eine Braut!!! 😎

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Die standesamtliche Trauung fand am Freitag auf dem wunderschönen Dornröschenschloß Sababurg statt. Die Braut strahlte uns aus einem leicht cremefarbenem fließendem Kleid entgegen, der Bräutigam im obligatorischen schwarzen Anzug. Natürlich sah Christopher auch richtig schnuckelig aus, aber so ein Anzug läßt sich irgendwie schlecht beschreiben ;-).

Mein Bruder (Christoph – der ohne -er 😉 ) und Freddy (einer von Carmen‘s Schwagern) waren die Trauzeugen. Ich wurde dann mal kurzfristig zum Fotografieren abkommandiert 🙂 (Dabei hatte ich meine eigene Kamera absichtlich zu Hause gelassen – ich bekomme mit Kamera vorm Gesicht nämlich immer nur die Hälfte mit 😎 ) Natürlich war auch eine richtige Fotografin vor Ort.

Der Garten der Sababurg ist soooo schön, dass die Fotografin gar nicht genug Fotos schießen konnte. Das Brautpaar hat uns ordentlich warten lassen 😉 und dann nach der Fotosession mit einem eleganten MittagsMenü im Kaminzimmer der Burg entschädigt.

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Zum Kaffeetrinken sind wir dann (wie beim Staatsbesuch, alle mit schwarzen Autos) wie es sich gehört ordentlich hupend zum Gasthaus der Schwiegerfamilie gefahren, wo mich Freddy mit seinen Backkünsten beeindruckt hat. Uns erwartete ein äußerst üppiges und vor allem selbstgemachtes Kuchenbuffet.

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An alle Mädels um die 25: den solltet Ihr Euch mal ansehen!!! Freddy ist nämlich nicht nur super nett und hat ein süßes GrübchenLächeln, der kann auch Backen!!! (und bestimmt auch noch vieles mehr…)

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Am Samstag um 14:00 Uhr war es dann soweit… Die kirchliche Trauung!!!
Mit dem Läuten begann das Orgelspiel und das Brautpaar zog ein. Carmen im weißen Kleid mit laaaanger Schleppe, Schleier und Krönchen, und Christopher im todchicem Anzug, der sich wiedermal schlecht beschreiben läßt, aber dafür habt Ihr ja die Fotos.image

Sobald die Beiden Platz genommen hatten begann eine schöne Frauenstimme mit einem live gesungenem „Hallelujah“  etwas später wurde auch das Lied „Oh Happy Day“ live vorgetragen, aber der absolute Oberhammer war Tim!!! (Tim ist der andere Schwager meiner Schwester) Ich versuche Euch das mal ganz genau zu schildern:

Es ist still in der Kirche, jeder fragt sich „was kommt jetzt?“; Tim steh auf, nimmt einen Notenständer; ein zweiter Junger Mann steht auf, und schnappt sich eine Gitarre; Sie bauen sich vor dem Brautpaar auf; jeder weiß: „die Beiden wollen etwas singen!“; aber auf das was dann kam, war ich nicht vorbereitet!!! Ich wünschte, ich könnte Euch hier eine bessere Aufnahme bieten!!! Hier bekommt Ihr zumindest einen kurzen Eindruck. Es war sooooooo hammergeil!!! Hut ab!!! Ich glaube, das Lied war sogar selbst geschrieben… Singen zu können ist eine Sache, es vor anderen zu tun schon etwas gaaaanz anderes und dann auch noch vor seiner eigenen Familie… – das muß man erstmal bringen!!!

Wer Tim einmal live hören möchte, er singt in einer Band die sich Z‘s Dead nennt. Tim ist übrigens Freddy‘s Zwillingsbruder (aber schon vergeben 😉 )
Natürlich hatte auch der Pfarrer seinen Auftritt. Nachdem er die Entstehungsgeschichte des Trauspruches „Zwei sind besser als einer allein. Denn wenn sie hinfallen, richtet einer den anderen wieder auf.“ wiedergegeben hatte, erzählte er, wie sich Carmen und Christopher während Carmens UnterrichtsPraktikums (beide sind Lehrer) in Lippoldsberg kennengelernt haben. Und hatte dann die lustige Idee, dem Brautpaar ein Päckchen Spaghetti zu schenken, den Spaghetti sind letztlich „schuld“ daran, dass die Beiden zusammen sind :-). Aber DAS ist eine ganz andere Geschichte 😉 …

Gen Ende der Zeremonie wurde dann auch das Geheimnis der BackgroundSänger gelüftet…
Für einen großen Teil des Gesanges, unter anderem auch „ich lass für Dich das Licht an„, waren Schüler aus Christopher‘s Klasse (man achte auf das -er) und ihre FranzösischLehrerin zuständig, und das war nicht nur als Geste toll sonder auch akustisch. Auch dazu muß ich sagen: man muß es nicht nur können, sondern sich auch trauen!!! Ein echt großes Lob!!!

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Nach der Kirche schritt das Brautpaar über einen TannenTeppich den die vier BlumenKinder (inklusive meines EulenKindes) ordentlich mit Blumen dekoriert haben, von Aufgabe zu Aufgabe der Gaststätte entgegen. Sie mussten sich durch ein Bettlaken schneiden, wobei man natürlich darauf geachtet hatte, dass die Scheren möglichst schlecht schneiden 😉 ; erhielten ein EhrenSpalier von Christophers Handballmannschaft; mussten Nägel einschlagen, was Christopher, der auch Werkunterricht gibt, besser gelang als meiner „kleinen“ Schwester; und natürlich den obligatorischen Stamm durchsägen – man kann auch Sägen stumpf machen… 😉 . Nachdem das Brautkleid von Tannenreisig befreit war, und alle gratuliert hatten, durfte Carmen noch Ihr Glas zerdeppern und die Party offiziell starten.

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Und das war eine PARTY!!!
Ich erspare Euch lieber die lange Liste an Torten und Speisen, aber ich kann Euch sagen, es war für jeden etwas dabei. Für die Musik war eine DJane namens Miss Deejayna (alias Daniela Meyer) zuständig. Das Brautpaar hat bis 6:00 durchgetanzt. Der Junggesellenverein hat reichlich schmutzige Lieder vorgetragen, bei denen ich ziemlich froh war, dass mein EulenKind noch nicht begriffen hat, worum es ging.

Ach ja, Aschenputtel (anders) war auch da… – ok, damit das jetzt kein InsiderWitz wird, hier die AschenputtelErklärung: Einige der Freunde des Brautpaares haben das Stück „Aschenputtel“ vorgeführt. Dazu haben sie Text und Choreografie überarbeitet und in einer unnachahmlichen Weise den Saal zum Lachen gebracht. Durch diese Version des Märchen bekommen „OK!“ und „ich bin sooo schön!“ einen besonderen Klang… 😉

Ich kann Euch hier natürlich nicht den ganzen Verlauf der Feier schildern, aber lasst Euch gesagt sein, einer der Gäste hatte um 15:00 immer noch sein HochzeitsDress an.

Hach ja… Es war schön!!!

So sahen EddyEule und EuleBella aus

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Zum Schluß noch ein paar Fotos von der Deko