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iPad-Tasche – neue Kleider für`s Mobilobst

Nach mehr als 1,5 Jahren soll mein iPad nun auch mal etwas neues zum Anziehen bekommen. Die derzeitige iPad-Hülle passt ja auch so gar nicht in das Farbkonzept meiner Sommertasche 😉

Ich werde Euch mal Schritt für Schritt zeigen, wie ich dabei vorgehe…

Vielleicht möchtet Ihr ja auch eine nähen!? Natürlich läßt sich eine solche Tasche auch für ein anderes Tablett, Handy, eBook-Reader, Buch oder was auch immer, herstellen.

Als Erstes müßt Ihr natürlich erstmal maßnehmen. Bei mir ergibt das einen Umfang von 37 bzw. 52 cm, denn ich verwende ein Tastaturcase. Vom Umfang in Querrichtung (das schmalere Maß) benötigen wir nur die Hälfte…  also 18,5 x 52 cm  Ich runde dann mal bequemerweise auf 😉 …    Gerätemaß = 19 x 52 cm

zunächst wird das Tablett vermessen

zunächst wird das Tablett vermessen

Nun erfolg ein wenig Denksport…  auf dem Bild unten seht Ihr meine bisherige iPad-Hülle damit Ihr Euch das etwas besser vorstellen könnt…  Ausgehend von den abgenommenen Maßen (Gerätemaß) müssen nun zunächt bei Länge und Breite jeweis 2 cm hinzu gerechnet werden, damit das Gerät hinterher nicht zu fest in der Hülle sitzt (Grundmaß).  Bei der Version, die ich nähen möchte, benötigt man in Längsrichtung noch eine Zugabe für die Taschenklappe (auf untenstehendem Foto weiß).   Ich werde hierfür 8 cm veranschlagen. Nun fehlt nur noch die Nahtzugabe, also rechnen wir in Längs- und Querrichtung jeweils noch 2 cm hinzu.

Hier in Zahlen: Gerätemaß = 19 x 52 cm ; Grundmaß = 21 x 54 cm ; Grundmaß + Klappe = 21 x 62 cm ; inkl. NZG = 23 x 64 cm

iPad-Hülle

iPad-Hülle

Nun geht es ans Zuschneiden!!! Wir benötigen 1x Außenstoff in 23 x 67 cm , einmal Innenstoff in 23 x 67 cm cm , sowie Vlies in 21 x 65 cm.

Nach dem Zuschneiden wird der Außenstoff mit Vlies bebügelt. Da die Hülle zu verschließen sein soll, habe ich Klettband vorbereitet. Wer kein Stylefix hat, sollte die Klettstreifen anheften. Ich habe sie aufgeklebt und dann rundum ca. 2 cm unterhalb der Stoffkante (dort wo später das iPad eingeschoben wird) angenäht.

Mit der ersten Naht werden Innen- und Außenstoff dort zusammen genäht, wo das iPad später eingeschoben wird. Dabei MUSS eine Wendeöffnung bleiben!!! Dann den 2. Klett vorsichtig auf den 1. legen und am Innenstoff befestigen (mein iPad befindet sich in der späteren Tasche, um die Gerätehöhe zu berücksichtigen). Nun auch den 2. Klett aufnähen.

Jetzt geht es an das Finetuning…

Ich habe mit dem „Teller-Trick“ meine Taschenklappe abgerundet. Die obere Kante (in diesem Fall die Rundung) gegen Verrutschen sichern, denn gleich kommt ein kleiner Trick…

Der Außenstoff wird nun so (re auf re) aufeinander gelegt, das das iPad an der Naht zwischen Innen- und Außenstoff liegt, und der Außenstoff unten etwa 0,5 cm übersteht. Am besten geht das, wenn man die Naht zwischen Innen- und Außenstoff (die mit Wendeöffnung 😎 ) mit dem iPad zurückschiebt in Richtung Taschenklappe (hier: Rundung). So näht man auch das sogenannte Zaubertäschchen…  Und nun wird schlicht und einfach vom Anfang der einen geraden Seite über die Taschenklappe (hier: Rundung) bis zum Ende der 2. geraden Seite über alle Lagen mit etwa 1 cm Nahtzugabe genäht. Wer möchte kann nun noch die Nahtzugabe um etwa die Hälfte einkürzen…

Nun die Tasche/Hülle wenden und ausbügeln. Abschließend die Wendeöffnung durch knappkantiges Absteppen verschließen. Mei meiner iPadHülle/-Tasche habe ich auch die Taschenklappe knappkantig abgesteppt…

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FERTIG !!!

 

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Flotte TaTü – Lotte

Hier habe ich eine ganz schnelle Taschentuchhülle für Euch…

Das gute Stück ist binnen 10 Minuten hergestellt, und selbst von blutigen Anfängern ruckzuck umgesetzt.

Ihr benötigt ein Stoffstück mit den Maßen 15 x 21 cm aus dem Stoff, der später innen sein soll, und ein Stoffstück in den Maßen 15 x 17 cm aus dem Stoff, der später außen sein soll..IMG_2303

Legt beide Stoffstücke rechts auf rechts (die schönen Stoffseiten zeigen zueinander) so aufeinander, dass jeweils eine kurze Seite (15 cm) des Außenstoffes bündig auf einer kurzen Seite des Innenstoffes liegt.

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Dann näht beide Stoffstücke mit einem Geradstich zusammen. Das Verriegeln am Nahtanfang und –ende nicht vergessen!!! Dann macht ihr das Selbe mit den anderen kurzen Stoffseiten.

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Dadurch, dass der Innenstoff länger ist, wölbt er sich jetzt ein wenig, aber das ist so gewollt…   Jetzt dürft Ihr Euer Werk wenden…

Legt es so hin, dass auf beiden Seiten gleich viel Innenstoff zu sehen ist, und bügelt das Ganze.

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Jetzt werden beide Außenkanten (also die Seiten , an denen jetzt Innenstoff ist) so nach innen gefaltet, dass sich die Kanten in der Mitte treffen. Dazu am Besten die Mitte ausmessen und anzeichnen.

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Jetzt könnt Ihr entweder nacheinander mit einem Geradstich und einem ZickZack-Stich an den offenen Seiten entlang nähen, oder gleich mit einem Overlock Stich.

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Bei diesem Stich führt die Maschine sowohl Geradstiche als auch ZickZack aus. Sie bewegt dabei den Stoff vorwärts UND rückwärts…

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Auch hier an das Verriegeln denken!!!

Im Prinzip ist die flotte TaTü-Lotte jetzt fertig…   Nur noch Wenden und Bügeln…

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Die Ecken lassen sich sehr gut mit einem Asia-Eßstäbchen ausformen…

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Einmal bügeln bitte….

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Füllen… – FERTIG !!!

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Eröffnen wir das Match – oder eben den Matchbeutel

Mein Beitrag für den Monat Februar beim TaschenSewAlong von Greenfietsen wird dieses Mal ein Matchbeutel für das TochterKind.

Inspiriert dazu hat mich der Matchbeutel von Leni-pepunkt . Allerdings bin ich ja so verrückt, gerne mal eigene Wege zu gehen, und habe daher selbst den Konstruktionsbleistift gezückt und… voilà: der MatchBeutel à la EddyEule   😎

An den üblichen Matchbeuteln stört mich der runde Boden. Er ist nicht wirklich ergonomisch und mit meinem eher halbrunden Boden ( Boden Matchbeutel ) liegt das Ganze dichter am Körper.

Da ich ja ein Ordnungs- und Organizer-Fanatiker bin, stört mich die Unordnung, die gerne mal in den Tiefen eines Matchbeutels entstehen. Daher habe ich das ein oder andere Gadget eingebaut, um die Suchzeiten zu verkürzen. Neben einem Innenfach für Handy und Portemonnaie wurde noch ein Band für den Schlüssel und eines für die Taschentuchtasche (nach dem Schnittmuster Curvy von Angelaserella) angefertigt.

 

Da diese Tasche mal wieder eine Eigenkreation ist, werde ich versuchen, in den nächsten Tagen ein Tutorial zu schreiben.

Bis dahin zeige ich Euch hier noch ein paar Detailbilder 🙂

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Befestigung der Tragegurte

Befestigung der Tragegurte

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Eine Geburtstagskarte – Step by step

Heute zeige ich Euch, wie Ihr eine Geburtstagskarte im AquarellStil herstellen könnt. Keine Angst, dafür benötigt Ihr nicht unbedingt AqaurellFarben, ein herkömmlicher Tuschkasten geht (fast 😉 ) genauso gut… 😎

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Mal nebenbei: Wie gefallen Euch meine Fotos? 🙂     Nachdem ich für EddyEule.de bislang überwiegend Fotos per Handy geschossen habe (es ist einfach verführerisch simpel…), habe ich mich mal wieder auf meine Kameras zurückbesonnen, und mich mal wieder mit Photoshop beschäftigt…

Genug davon…   wir wollen ja colorieren!!!

Wir starten mal mit dem Material:

Ich habe mit Aquarellfarben und Masking Fluid gearbeitet…  – kann man, muß man aber nicht! Die Wasserfarben aus dem guten alten Tuschkasten reichen auch. Wer kein Masking Fluid hat, schreibt seinen Geburtstagsgruß eben nach dem Trocknen mit einer weißen Farbe oder einem weißen Stift auf die Karte… 😎

So, jetzt geht es los:

Ich habe zunächst mal per Masking Fluid den Schriftzug auf Aquarellpapier erstellt. Ihr könnt allerdings auch Tonpapier nehmen, das sollte allerdings einiges an Wasser vertragen können!!! Zum Masking Fluid: Diese LatexMilch, die ziemlich penetrant nach PferdePipi riecht 🙁  (glaubt mir, als Pferdehalter weiß ich wie das riecht), wird mit einem Pinsel aufgetragen. Sobald sie vollständig getrocknet ist, kann man mit dem colorieren beginnen. Es empfielt sich, das Aquarellpapier bzw. das Tonpapier rundum mit Washitape oder Malerkrepp auf eine Unterlage zu kleben, damit sich das Papier nicht zu sehr wellt. Ich habe eine relativ kleine Unterlage genommen, damit ich meine Arbeit bewegen kann… SONY DSC Bei mir ging es mit Gelb los…  Da die Aquarellfarben eine hohe Pigmentdichte aufweisen, benötigt man hier nur wenig der eigentlichen Farbe, beim Tuschkasten müßt Ihr die Pigmente erstmal ordentlich in Schwung bringen, damit Ihr unter Zuhilfenahme von Wasser einen satten Farbfilm erzeugen könnt. SONY DSC Wie man auf diesem Bild sieht, habe ich mich dann von hell nach dunkel vorgearbeitet, und das Ganze dann mal in jede Richtung hochgehalten, damit sich die Farben etwas vermischen. Im Grunde genommen ist es aber völlig egal, ob Ihr Streifen malt oder Flächen… das ist einfach eine Frage von Geschmack und Experimentierfreude ;-). Ihr seht, das Blatt wird ordentlich nass… SONY DSC  Ihr seht, nach dem Trocknen kommt das Ganze etwas heller daher. Dann durfte ich erstmal mein Masking Fluid abrubbeln. Für diejenigen von Euch die mit weißer Farbe o.ä. arbeiten, ist nun der Zeitpunkt gekommen, Euren Schriftzug zu basteln 🙂 Ich habe mein Aquarell dann so zugeschnitten, dass es umlaufend etwa 5mm kleiner ist, als die Klappkarte, auf die ich es abschließend geklebt habe. Das Endergebnis sowie einige weitere Karten im AquarellStil seht Ihr hier:

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Nacharbeiten!!!

UND: Es macht wirklich SPAß!!!

 

Hier noch ein hilfreicher Link: KWernerDesign

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Lesekissen à la Mareike

Vor einiger Zeit habe ich hier ein Tutorial für ein Lesekissen veröffentlicht.

Zu meiner großen Freude erhielt ich daraufhin die ein oder andere Mail sowie einige Kommentare, dass man (Frau 😉 ) ein solches Kissen nacharbeiten möchte.

Eine dieser Anfragen kam von Mareike, die sich erst wegen der Umsetzung des Projektes nicht sicher war. Nun hat sie mir ein Foto geschickt, das mich seeeeeeehr 🙂 gefreut hat.  Sie hat nämlich ein wunderschönes Lesekissen anhand meiner Anleitung erstellt, und mir die Veröffentlichung des Fotos gestattet 😎

Genäht hat sie es nach diesem Tutorial aus einem Stoff von TEDOX, der mich sofort an die MusikSendung „Formel Eins“ (gibt es die eigentlich noch?) erinnert hat. 🙂image

Ich finde, sie hat es fantastisch hingbekommen, und da sie es verschenken möchte, wird sich jemand riiiiiiiesig darüber freuen!!!

Für diejenigen, die sich noch nicht an das Lesekissen herangetraut haben: Traut Euch!!! – Soooo schwer ist es gar nicht, und Ihr dürft mich gerne mit Fragen löchern!!!

UND: ich freue mich über jedes Foto, dass ich hier von Euren Werken zeigen darf!!! 😎

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PollyFax – Tutorial

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Grundsätzliches:

Diese Tasche ist nach meiner eigenen Idee entstanden. Ich wurde allerdings optisch von der Polly von Farbenmix 😉  inspiriert.

Je nach Stoffauswahl muß ggf. versäubert werden
Je nach Stoffauswahl wird ggf. ein spezieller Nähfuß oder anderes Zubehör benötigt.

Dieses Schnittmuster kann uneingeschränkt unter Haftungsausschluß verwendet werden.
Ich bitte um Verlinkung (http://www.eddyeule.de/pollyfax-taschenorganizer/) und ggf. um Zusendung von Fotos an info@eddyeule.de (diese würde ich gerne in meinen Blog einbinden)

Vorab möchte ich mich bei Euch entschuldigen, dass es keine Produktionsfotos gibt. Während der Herstellung meiner PollyFax, habe ich nicht damit gerechnet, dass eine so große Resonanz auf diese Tasche auf mich zu kommt. So habe ich meine Skizzen für Euch fotografiert und entscheidene Taschenteile im Nachhinein fotografiert. Bei Fragen stehe ich Euch aber gerne Rede und Antwort 😉

Materialliste:

2x je 39×36 cm Außenstoff (darf nach Belieben aufgehübscht werden)
2x je 10×10 cm Außenstoff (für Aufhänger bei Ringdurchmesser 2,5 cm)
2x je 39×36 cm Innenstoff
2x je 32×40 cm Innenstoff (für Innentaschen)
2 Metallringe
ggf. 1 Gurtversteller
2x je 32 cm Schrägband
2x je 39×36 cm Vlies (für den Innenstoff)
125 cm Gurtband
125 cm Ripsband oder Webband, sonstige Deko
2 Karabiner
Nähgarn

Vorbereitungen:

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Fertigt Euch ein Papier in der Breite: 36 cm und der Höhe: 39 cm. Dieses wird mittig gefaltet und am oberen Rand s-förmig zugeschnitten. Der höhere Teil entspricht der Ausbuchtung nach unten (der hochstehende Teil ist quasi das Positiv des Ausschnittes)

Herstellen der Aufhänger

Schneidet 2 Stoffrechtecke (Außenstoff) je nach verwendeten Ringdurchmesser zu. (Ringdurchmesser x 4 in der Breite und 10 cm in der Länge)
Faltet die Stoffrechtecke so, dass abschließend 4 Lagen Stoff übereinander liegen (Die Außenkanten zur Mitte falten, dann mittig falten)

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Dann den Ring mittig auf das gefaltete Stoffstück aufschieben und den Stoff so falten, dass der Ring in der Falz liegt und die beiden Enden aufeinander liegen. Diese Enden sorgfälltig zusammen nähen (auf der Skizze ganz unten zu sehen)

Herstellen des Gurtes

Zugeschnittene Gurtbänder und Dekobänder an den Enden mittels Feuerzeug verschweißen.
Ripsband, Webband oder sonstige Deko auf das Gurtband nähen Karabiner aufschieben und festnähen.

Fertigen der Innentaschen

Stoffrechtecke für die Innentaschen zuschneiden diese Rechtecke (längs) mittig falten (rechts auf rechts) Näht die Rechtecke an den kurzen Seiten ab und kürzt die Ecken ein.

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Nun könnt Ihr die Innentasche wenden und ausbügeln. Die lange Seite bleibt offen, denn hier wird das Schrägband an der offenen Kante aufsetzen ( je 1cm pro Ende einschlagen).
Nun können die Innentaschen an den kurzen Seiten und der unteren Seite (die lange Seite OHNE Schrägband) aufgenäht werden. Achtet darauf, dass die Unterkante der Innentaschen nicht zu tief sitzen, da die Tasche einen Standboden erhält, und dadurch unten noch Raum verloren geht. Je nachdem was Ihr später in den Innentaschen transportieren wollt, solltet Ihr sie jetzt absteppen.

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Herstellen von Innen- und Außentasche

Spätestens jetzt solltet Ihr das Vlies auf die linke Stoffseite der Innentasche auffbügeln. Legt nun die Zuschnitte für die Innentasche rechts auf rechts aufeinander und näht entlang der Außenkanten. Laßt dabei eine Wendeöffnung. Oben bleibt die Tasche offen… Fertigt nun die Außentasche, hierbei braucht KEINE Wendeöffnung gelassen werden. Nun steckt ihr die Außentasche in die Innentasche sodaß die jeweils rechte Stoffseite zueinander zeigt. Positioniert die Aufhänger mit den Ringen nach unten (zwischen Innen- und Außentasche) genau zwischen den Seitennähten, die exakt übereinander liegen sollten. Jetzt könnt ihr entlang des oberen Randes umlaufend die Innen- und Außentasche zusammennähen. Wenn die Ecken und Rundungen nach dem Wenden exakt ausgearbeitet werden soll, solltet Ihr die Nahtzugaben an den entscheidenden Stellen einkürzen.

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Standboden herstellen

Da meine Tasche bereits fertig genäht ist kann ich Euch an dieser Stelle leider nur Fotos vom Taschenäußeren zeigen… 🙁  Ich versuche es mal mit einer einleuchtenden Erklärung. (Wenn es nicht hilfreich sein sollte versucht es doch mal bei YouTube 😉

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Also: einen Standboden erzeugt man, indem man Innentasche und Außentasche jeweils für sich (dazu das Werkstück so auseinander ziehen, dass jedeweils Innen- bzw. Außentasche für sich liegt) so zusammenfaltet, dass Bodennaht und Seitennaht genau übereinander liegen.

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Mittels Geodreieck oder geeignetem Schneiderwerkzeug rechtwinklig zur Seitennaht (die Bodennaht sieht man ja gerade nicht) einen Abnäher in der gewünschten Länge einzeichnet (an ALLEN Bodenecken gleich!!!) Näht entlang dieser Linie an allen vier Taschenecken mit der selben Linienlänge. Dann das so entstandenes Dreieck bis auf eine kleine Nahtzugabe abschneiden.

Tasche fertigstellen

Jetzt dürft Ihr die Tasche wenden und ausbügeln, und die Wendeöffnung knappkantig schließen.

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Anschließend 1x füßchenbreit entlang der oberen Taschenkante nähen (sonst verschieben sich die Stofflagen ruckzuck während des Gebrauches der Tasche gegeneinander)

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FERTIG!!!

Je nach Verwendungsart entweder die „Ohren“ herunter klappen oder Gurt einhängen…

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nähen und späteren Ausführen der Tasche. Für Anregungen und konstruktive Kritik (auch wenn ich mir viel Mühe gebe, fehlerfreie Anleitungen sind eher den Profis vorbehalten) habe ich immer ein offenes Ohr. 🙂

 

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VogelFutterStation

Heute mal ein schnelles UpCyclingTutorial…

Nachdem ich diesen Bericht gesehen habe, musste ich die Idee natürlich gleich umsetzen.

PET-Flaschen hat man ja immer mal im Haus, und bevor sie in den Müll wandern sollen sie doch lieber den fliegenden Gartenbewohnern nützen!!!image

Also: nehmt eine saubere und trockene PET-Flasche und macht bodennah 2 gegenüberliegende Löcher hinein. Durch diese Löcher steckt ihr später einen Ast. Meine Löcher habe ich mit einem heißgemschten Nagel gemacht, dann Fransen sie nicht so leicht aus.

Oberhalb dieser Löcher macht Ihr jeweils noch ein etwas größeres (ca. 1 cm), durch das die Vögel später an das Futter gelangen.

Befüllt die Flasche mit Wildvogelfutter, Deckel drauf, Band dran, aufhängen und beobachten was sich tut…

Übrigens: Diese Art der Fütterung ist für Vögel die hygienischste. Die üblichen Futterhäuschen (ohne Spender) sorgen für die Berbreitung von Krankheiten.

Bei uns liegt der Naturführer schon parat, schließlich möchten wir  ja wissen, wer sich so alles bei uns durchfuttert.

Der Herr aus obigem Bericht ist ein Profi in Sachen ökologische Landschaftsgestaltung und Ihr findet ihn unter www.landkonzept.de

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TurboTaTüTa – die schnelle GeschenkIdee

Ich finde TaschenTuchTaschen ja äußerst praktisch…   Sie sind schnell genäht, bringen Farbe in den Alltag und machen sich gut als kleines Mitbringsel.

Jetzt habe ich mir eine Methode überlegt, sie noch schneller herzustellen (ohne Schrägband 🙂 ), und hier kommt sie:

Schneidet ein Rechteck mit 14×15 cm und zwei mit den Maßen 7×15 cm. image

Bügelt die kleinen Rechtecke links auf links so das sie mittig halbiert werdenimage

 

Legt die offenen Kanten der kleinen Rechtecke rechts auf rechts auf das größere Rechteck, und näht sie in einem Arbeitsschritt an (3 Lagen).image

Faltet Eure TasschenTuchTasche passen zurecht, dass sich die Außenkanten (hier blauer PünktchenStoff) berühren.

Da ich mit meiner Overlock genäht habe, konnte ich mir ein zusätzliches Ketteln sparen. Wer auf einer herkömmlichen Nähmaschine näht, sollte dieses aber tun. Jetzt braucht Ihr es nur noch wenden. Wer möchte kann die Ecken abnähen, damit die TaTüTa eine QuaderForm bekommt, mir gefällt sie allerdings so besser…image

 

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Kirschkernkissen – FotoAnleitung

… eigentlich ist es ja eine Kissenhülle im Kleinformat … 😉

Diesmal habe ich das Innenleben zur Abwechselung mal gekauft. Ihr könnt es allerdings auch ruckzuck selbst herstellen, indem Ihr 2 StoffQuadrate rechts auf rechts zusammen näht (Wendeöffnung lassen). Wenden, füllen, mittels „Zaubernaht“ schließen… fertig!!!

So, nun zur schicken Hülle:

Als Geburtstagsgeschenk machte das gekaufte Kirschkernkissen nicht viel her. 🙂  Daher habe ich es vermessen und dann ein Stoffstück in Breite + 3 cm (NZG + Bewegungsspielraum) und doppelte Länge + 15cm (NZG+Umschläge+Überlappung) zugeschnitten.

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An den kurzen Seiten habe ich jeweils etwa 1cm zur linken Stoffseite umgebügelt, und diesen dann nocheinmal zur linken Stoffseite umgebügelt und von rechts festgenäht. Auf diese Weise bekommt die Einschuböffnung für das eigentliche Kirschkernkissen die notwendige Stabilität, damit hinterher auch alles sauber aufeinander liegt.

Dann habe ich meinen Stoffstreifen rechts auf rechts zusammengelegt, sodaß ein Quadrat entsteht. Die Enden meines Stoffrechteckes überlappen sich dabei um einige Zentimeter. Die schönere Stoffkante sollte dabei unten (Lage 2 des so entstandenen Stoffstapels). Hierbei sollte man darauf achten, dass die dabei entstehende Kissenöffnung gerade (im rechten Winkel) zur Außenkante verläuft. So sollte der Stoffstapel fixiert werden.

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Dann habe ich an beiden noch offenen Außenkanten entlang genäht. Da ich dazu meine Overlock benutzt habe, brauchte ich die Stoffkanten nicht extra zu versäubern, sonst sollte man mittels Zickzackstich dem Ausfransen vorbeugen. Die Garnenden habe ich mit einer Nadel, die man normalerweise zum Einziehen von Gummis benutzt in die eigentliche Naht gezogen.

Nun ist es fertig zum Verschenken!!!

Kleines Update…

Auf Wunsch eines Kollegen entstand ein Dinkelkissen als Weihnachtsgeschenk

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Tutorial – schnelles GürtelTäschchen

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Die Grundidee habe ich von hier.

Wieder einmal beginnen wir mit der Erstellung unseres Schnittmusters. Evtl. habt ihr etwas, was später in die Tasche passen soll!? Bei mir war es ein Notizblock bzw. eine Brille. Ihr faltet ein Stück Papier so, dass der zu verpackende Gegenstand mit etwas Zugabe darauf Platz hat (oben einiges mehr zugeben).

IMGP1380IMGP1381In meinem Fall waren es 20 cm im Bruch, 10 cm unten und 14 cm an der offenen Seite.

Jetzt nehmt ihr einen Teller oder eine Schüssel und zeichnet einen Bogen von einer Längsseite zur anderen. Wenn Ihr nun das Papier aufklappt, habt Ihr Euer Schnittmuster.

IMGP1382Benötigt wird 1x Außenstoff, 1x Innenstoff und 1x Vlies (etwas kleiner als das Stoffteil). Bügelt das Vlies auf ein Stoffteil. (wer möchte kann wie ich Dekovil auf die linke Stoffseite des Außenstoffes bügeln)

Nun fertigt Ihr eine Lasche (z.B. so wie hier) mit den Maßen, die Euch vorschweben. Die Beiden Stoffe legt Ihr re auf re aufeinander. Die Lasche wird am der oberen Mitte zwischen die Stoffe geschoben – die geschlossene Seite zeigt nach innen. (Ab hier folgen Fotos des BrillenTäschchens)

IMGP1372aNäht einmal herum bis auf eine Wendeöffnung im Bereich einer Längsseite. Nun die Nahtzugabe einkürzen, außer im Bereich der Nahtzugabe.

Dann wendet das Ganze. Jetzt wird alles gut gebügelt vorallem der Bereich der Wendeöffnung.

IMGP1375Faltet alles mittig, sodass der Innenstoff nach außen zeigt (re auf re). Näht knappkantig entlang der Längsseite. Dabei wird automatisch die Wendeöffnung geschlossen. IMGP1376

Dann bügelt Ihr die Arbeit so aus, dass die Naht mittig verläuft. Anschließend die Bodennaht knappkantig absteppen. Nach dem Wenden ist Eure Gürteltasche einsatzbereit.

 

Durch die entstandene „Einkerbung“ läßt sich der Gegenstand leicht greifen, und aus der Tasche nehmen.imageIMGP1379

 

 

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Tutorial – HandyTasche

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Zunächt geht es mal wieder ans Maßnehmen und Schnittmuster erstellen…   Dazu legt Ihr Euer Telefon auf ein Stück Papier und zeichnet die Umrisse auf. Nun messt die Höhe (Dicke) Eures Telefons und rechnet noch 3 mm drauf, damit das Handy nachher gut in die Tasche paßt.

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Zeichnet dieses Maß unten und an den Seiten um die Handyumrisse ein. Oben reicht die Hälfte. Anschließend ermittelt Ihr die Nahtzugabe, mit der Ihr nähen wollt (z.B. die Füßchenbreite) und zeichnet die Nahtzugabe rund um in die Skizze ein. (Ich habe mit 0,5 cm NZG genäht, dass klappt aber nicht bei jedem…) Nun habt Ihr Euer Schnittmuster…

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Wer wie ich mit unterschiedlichen Stoffen arbeitet, muß daran denken, an der „Schnittstelle“ Nahtzugaben einzuzeichnen.

Ich habe für meine iPhone 5 (mit Stoßschutz) folgendes benötigt:

  • Außenstoff: 2x 9,5  x 8,25 cm; 1x 9,5 x 16,5 cm
  • Innenstoff: 1x 9,5 cm x 33
  • Vlies: 8 x 29 cm
  • Webband und/oder andere Deko
  • einen Knopf
  • Stoff für Lasche: 2x 5 x 8 cm + Vlies 4 x 7 cm

IMGP1344Ihr beginnt damit, die Stoffe rechts auf rechts aneinander zu nähen (und nicht vergessen: ausbügeln!).

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An die Stoffe der Außentasche könnt Ihr die der Innentasche gleich zu einem langen Streifen annähen und das Vlies aufbügeln.

IMGP1357Nun gehts ans Dekorieren…    Ich habe unter Zuhilfenahme von StyleFix eine Rüsche sowie ein Webband aufgenäht. (…auf die Richtung achten!…)

 

 

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Nun kümmern wir uns um die Lasche…   Zunächst bügelt Ihr das Vlies auf, dann wird die Lasche zusammengenäht. Kürzt die NZG an den Ecken ein, wendet das Ganze und bügelt es.

 

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Mein Maschinchen hat eine automatische Knopflochfunktion nebst zugehörigem Knopflochfuß. Wem ein solcher Luxus nicht vergönnt ist, stelle seine Maschine auf  ganz engen ZickZack und erstelle ein Knopfloch „zu fuß“… Näht die so entstandene Lasche knappkantig (weniger als NZG) an.

IMGP1358Jetzt könnt Ihr den Stoffstreifen zu einem Ring schließen und so bügeln, dass sich eine Außentasche und eine Innentasche ergibt.

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Nun näht Ihr einmal an den Seiten entlang. Laßt dabei eine Wendeöffnung (auf dem Foto ist eine Schere schwach zu erkennen, sie markiert die Wendeöffnung). Ihr solltet vor dem Wenden die NZG einkürzen. Nach dem Wenden wieder einmal bügeln und die Wendeöffnung mit der Hand (Matratzenstich) schließen. Bringt die Innentasche an ihren Platz und bügelt alles in die endgültige Form.

IMGP1362Jetzt könnt Ihr zum ersten Mal Euer Handy in die Tasche stecken, um dann den Mittelpunkt des Knopfloches (der Lasche) zu markieren. An dieser Stelle wird nun der Knopf angenäht..   FERTIG!!!IMGP1365

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Tutorial – Lichtglas

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Zunächst geht es ans Maßnehmen… Wir benötigen den Umfang sowie die Höhe Glases… Bei meinem ergab das 26 cm Umfang und 10 cm Höhe.

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Daraus ergibt sich eine erforderliche Stoffgröße von 28 x 12 cm, die in meinem Fall aus jeweils 2 Stoffstreifen entstehen soll. Dazu schneidet Ihr den Stoff in Streifen die jeweils 2 cm Länger als der GlasUmfang sind zu. Bitte bedenkt, dass Ihr bei den Stoffstreifen in der Breite auch eine Nahtzugabe braucht (auch dort, wo 2 Streifen aneinandergenäht werden). In meinem Fall habe ich Streifen von 28 x 8 cm geschnitten.

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Nun werden die Streifen rechts auf rechts zusammen genäht. Da ich im Nachhinein keine Nahtzugaben zurückschneiden möchte, habe ich die Streifen nur mit 0,5 cm Nahtzugabe zusammen genäht. Das setzt ein wenig Fingerspitzengefühl voraus… – Ihr könnt aber auch mit 1 cm NZG arbeiten, und das Ganze hinterher etwas zurückschneiden. Wer mag, darf natürlich auch die Streifen versäubern… 😉

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Normalerweise bügele ich an dieser Stelle etwas VerstärkerVlies in der exakten GlasGröße (hier 26 x 10 cm) auf. Hier habe ich aber darauf verzichtet, um etwas mehr Licht durchzulassen. Mehr Stand bekommt der Stoff aber mit Vlies und etwas leichter zu arbeiten ist es auch, da man die NZG oben und unten einfach um das Verstärkervlies bügeln kann.

Nun könnt Ihr nach Herzenslust verzieren. Ich habe hier ein Band (unter Zuhilfenahme von StyleFix) so aufgenäht, dass am Schluß eine kleine Schleife entsteht. Dazu die Mitte der Stoffstreifen ermitteln und das Band bis exakt zu diesem Punkt aufnähen verriegeln und abschneiden. Dann eine Schlaufe von 5 cm legen und dann am Mittelpunkt weiter nähen, bis das Band aufgenäht ist.

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In meinem Fall habe ich zunächst erstmal oben und unten 0,5 cm umgebügelt und festgenäht. Habt Ihr ein VerstärkerVlies verwendet, könnt Ihr Ober- und Unterkante um das Vlies nach innen bügeln und festnähen.

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Ich habe an dieser Stelle die Schleife ausgearbeitet, indem ich mittig des Bandes per Hand die Mitte der Schlaufe angenäht habe.

 

Nun wird der Stoff zu einem Ring geschlossen, und anschließend nocheinmal um 0,5 cm nach Innen gebügelt und festgenäht. Wer Vlies verwendet hat, kann auf das erneute Umnähen verzichten.

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Nun wird das Ganze über das Glas gezogen, und kann endlich illuminiert werden. 🙂

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Tutorial – SchlüsselBand

In einem nächtlichen NähAnfall sind zwei Schlüsselbänder entstanden.

Man nehme ein SchlüsselBandRohling – hier 2,5 cm, Stoffstücke – in diesem Fall in 10 cm Breite, und ein bisschen Zeit…

die Stoffe werden aneinander gesetzt und der so entstandene Stoffstreifen wie ein Schrägband gebügelt. Das heißt: auf der gesamten Länge werden die Außenkanten zur Mitte gebügelt, und dann so zusammen geklappt, dass 4 Stofflagen aufeinander liegen.

Wer einen SchlüsselBandRohling zum Aufpressen hat, kann jetzt mit dem Absteppen und verzieren beginnen. Bei meiner Ausführung muß zuerst der Ring des SchlüsselBandRohlings auf den Stoff geschoben werden, und dann der Stoff zu einem Ring geschlossen werden. (Bitte erst auseinander klappen!)

Der Stoffstreifen wird (möglichst beidseitig) knappkantig abgesteppt. Wer möchte kann sich nun bei der Verzierung austoben. Zum Schluß etwas oberhalb des SchlüsselBandRohlings abnähen.

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Tutorial – Schnittmuster *LongShirt*

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zum Vergrößern klicken!!!

zunächst breitet Ihr Schneiderpapier aus
dann nehmt Ihr ein LangarmShirt (das gut paßt)
wendet es auf links
zieht einen Arm nach innen
legt das so entstandene Oberkörperteil so glatt es geht auf das Papier
achtet darauf, dass die Nähte sauber auf dem Papier liegen
ermittelt den oberen und unteren Mittelpunkt
zeichnet den Umriß von Mittelpunkt zu Mittelpunkt auf das Papier
begradigt Eure Zeichnung mit einem Lineal
verbindet die Mittelpunkte mittels Lineal
am unteren Ende zeichnet Ihr einen Umschlag von ca. 4 cm ein

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zum Vergrößern klicken!!!

an dieser Stelle gebe ich meinem Schnittmuster (außer im Bruch) noch eine Zugabe von 1 cm (da mein Jersey fester ist, als der von gekauften Shirts)
das Schnittmusters wird nun ausgeschnitten
sobald das OberkörperSchnittteil ausgeschnitten ist, könnt Ihr es AUF das Kleidungsstück legen, um Markierungen für den (vorderen) Halsausschnitt anzulegen

 

 

 

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zum Vergrößern klicken!!!

jetzt befreit Ihr den Ärmel
zeichnet ihn (von Schulternaht bis Achselnaht) auf das Papier
dann klappt Ihr das Oberkörperteil auf den Ärmel
nun kommt der Ärmel wieder zum Vorschein und die Armrundung wird aufgezeichnet

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zum Vergrößern klicken!!!

 

 

 

 

das Ganze wird wieder per Lineal begradigt, und am unteren Ende ein Umschlag von ca. 4 cm eingezeichnet
Anfangs- und Endunkt verbinden
ICH gebe dann mal wieder 1 cm drauf (außer im Bruch), weil mein Jersey immer noch griffiger ist als bei KaufShirts…
nun wird das ÄrmelSchnittmuster ausgeschnitten

Durch meine Zugaben muss ICH nun überprüfen, ob die Ärmelrundung zur entsprechenden Rundung im Oberkörperteil paßt. Das ist wichtig, weil man beides sonst nicht glatt zusammen bekommt.

 

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Das so entstandene Schnittmuster enthält noch keine Nahtzugabe. Nach dem übertragen des Schnittmusters auf Stoff, müsst Ihr noch die für Eure Maschine erforderliche Nahtzugabe hinzufügen. (Bei meiner NähMa nehme ICH 1 cm, bei meiner Ovi 0,75cm)
Das Nähen eines solchen Shirts ist dann super einfach…
Schulternähte schließen
Ärmel einsetzen
Seitennähte schließen
an den Ärmeln und am unteren Rand die (4 cm) Umschläge nach innen schlagen und festnähen
Kragenabschluß (z.B. gefalteter Jerseystreifen) annähen
fertig!!!

Natürlich läßt sich ein solches Shirt beliebig verzieren. Ihr könnt die Teile aus verschiedenen Stoffen zusammen setzten, besticken, mit Bändern versehen, Rüschen einfügen, die Ärmel kürzen, Rollkragen ansetzen, auf Brusthöhe ein Schößchen einfügen (GirlieStyle), Motive aufbügeln, PuffÄrmel ansetzen, und, und, und….

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Tutorial – Stoff-Haargummi

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imageBenötigt wird:

Haargummi (als geschlossener Ring)
Stoff 10 x 50 cm
Zackenlitze, Spitze, Webband o. sonstige Deko

„Normalerweise“ wird einfach ein Stofftunnel genäht, die Enden bis auf eine Wendeöffnung miteinander verbunden, und dann ein Gummiband eingezogen…   Da ich für meine Haarbänder richtige Haargummis benutze, wird es etwas fummeliger…

Zunächst bringt Ihr die gewünschten Verzierungen am Stoffstreifen an. Dabei ist zu beachten, dass sich das Stoff-Haargummi immer so hindrehen wird, dass die Naht oben (bzw. außen) ist.

imageIch habe mir eine Linie mit dem FrixionStift (verschwindet beim bügeln) im Abstand von 1cm zum Rand gezogen. image

An diese Linie habe ich Stylefix geklebt. Damit erleichtert man sich die Arbeit, weil die Dekoration dann nicht mehr verrutschen kann. image

imageDann legt Ihr den Stoffstreifen li auf li um das Haargummi.

Nun wird der Stoffstreifen um das Haargummi herum zu einem Tunnel geschlossen. Laßt Euch dabei Zeit, den rund läßt es sich am besten mit langsamen, kleinen Stichen nähen.image

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Jetzt muß man das ganze wenden, was schon ein wenig kniffelig ist… Aber jetzt! – kommt die wahre Kunst!!! (Quatsch!!!)

imageIhr legt einfach die Tunnelenden übereinander, und näht der Rest mittels Matratzenstich per Hand zusammen.image

 

 

Fertig!!!image

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Tutorial – Haarband

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Heute mal etwas für die Girlies unter Euch…

Heute erzähle ich Euch mal, wie man ein Haarband machen kann.

benötigt wird:
2x Stoff 44 x 5 cm
Stoff 25 x 6 cm
Gummi (ca. 2 cm breit) 12 cm  (für Kinder ein kürzeres Gummi verwenden)
Schrägband

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Zunächst mal zu meinem Schnittmuster:  ich habe einen Papierstreifen auf 44 x 5 cm zugeschnitten. An den Enden habe ich dann Dreiecke von 1 x 12 cm entfernt, um das Band hinter den Ohren geschmeidiger zu gestalten.

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Nach dem Zuschneiden die beiden Hauptteile li auf li zusammenstecken. OK! Viele werden jetzt stutzen, aber tatsächlich!!! LINKS auf LINKS!!! Dann nehmt Ihr das Schrägband, und fasst beide Hauptteile gleichzeitig mittels Schrägband zusammen.

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Das wiederholt Ihr auf der anderen Seite nochmal, und dann hat dieses Teil erstmal Pause.

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Nun ist der untere Teil des Haarbandes dran. nehmt das 25 x 6 cm Stoffstück und näht das Gummiband etwa 1 cm vom Rand an beiden kurzen Seiten fest. Dann faltet Ihr das Stoffstück re auf re, und näht an der langen Seite entlang. Den so entstandenen Tunnel wendet ihr, so dass das Gummi im Inneren liegt.

 

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Jetzt braucht Ihr nur noch das Hauptteil in den Tunnel zu schieben (dabei den cm bis zum Gummi nach innen schieben) und die Teile mit einer Naht zu verbinden. Wenn Ihr das auf beiden Seiten getan habt, seid Ihr  IMG_1523

 

Fertig!!!

Für die Dekoration des Haarbandes dürft Ihr dann mal Eure Fantasie ankurbeln…

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Tutorial – Lesekissen

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Benötigt wird:

– 2x Stoff 32 x 43 cm (NZG enthalten)
– 1x Stoff 5 x 43 cm (NZG enthalten)
– 1x Stoff 20 x 43 cm (NZG enthalten)
– 2x Stoffkeil Basislänge 20 cm Schenkellänge 32 cm (NZG enthalten)
– Gummiband flach
– Gummiband rund
– Webband o.ä. (Lesezeichen)
– Füllmaterial

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Nach dem Zuschneiden der entsprechenden Stoffstücke zunächst die Oberseite mit den Gummibändern (bitte gelbe Box lesen) und dem Lesezeichen versehen. (Diesmal habe ich die flachen Gummis durch Stoff

tunnel ersetzt)

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Nun die Unterseite (43 x 32 cm) an die Vorderseite (5 x 43 cm) nähen. Da zu einem späteren Zeitpunkt noch die Seitenteile eingesetzt werden müssen, empfiehlt es sich, jeweils am Nahtanfang und Nahtende jeweils 1 cm auszulassen.

Das Verriegeln nicht vergessen!!!
Nun die Oberseite annähen, dann die Rückseite… (siehe Schema)

imageJetzt haben wir ein Stoffstück von etwa 43 x 83 cm.

 

 

 

 

 

imageDas Einsetzen der keilförmigen Seitenteile ist ein wenig kniffelig. Die Nähte unseres o.g. Stoffstückes treffen auf die Ecken der Seitenteile. Beginnend mit der Rückseite wird erst der eine Keil angenäht, dann der andere.image

imageDie jetzt noch offene Naht von Rückseite und Unterteil wird nun verschlossen. Es muß jedoch eine ca. 6 cm große Wendeöffnung gelassen werden.

Dann könnt Ihr das gute Stück wenden.

Nach dem Füllen wird die Wendeöffnung mit einem Matratzenstich geschlossen.

Fertig!!!

 

Ich habe inklusive Zuschnitt etwa 2 Stunden benötigt.

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Variante 1:    (Vorschlag von Karin H.) Kissenfüllung mit Styroporkugeln

Variante 2:   (Vorschlag von Christine D.) am unteren Ende eine Wulst einarbeiten um ein Verrutschen des Buches zu verhindern. Diese Variante steht noch vor der Erprobung. Bei meinem „normalen“ ist zwar noch kein Buch verrutscht, aber die Idee ist trotzdem interessant…

Variante 3:   (mein Vorschlag) probiert es mit Stoff als BuchHalterLaschen, sieht schöner aus und hält genauso gut.

!!!Näht die diagonalen Gummis am Besten oberhalb der Mitte an, dann erfassen sie kleinere Bücher besser!!!

Die Vorlage für dieses Lesekissen habe ich selbst erstellt. Die Grundidee habe ich aus der Zeitschrift Landlust, die ich an meine Vorstellungen angepasst habe. Mit meiner Vorlage könnt Ihr von mir aus nähen soviel und für wen Ihr wollt! Ich weise allerdings darauf hin, dass es ähnliche Lesekissen gibt…